19. Januar 2026

SBB News

Weitere Streikaktionen - Einkommensrunde öffentlicher Dienst der Länder

Die TdL weiß nur, was sie nicht will! Die Gewerkschaften werden den Druck erhöhen und die Streikaktionen massiv ausweiten.

"Regional werden davon unter anderem auch weitere Unikliniken, Straßenräumdienste oder Tarifbeschäftigte in Schulen, Rechenzentren und Finanzämtern betroffen sein“, so der dbb Chef Volker Geyer. „Bis Mitte Februar ist nicht viel Zeit. Wir entschuldigen uns bei den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern für die damit verbundenen Probleme, aber die Arbeitgebenden lassen uns keine Wahl.“

Warnstreiks finden statt am: 

  • 26.01.2026 | Kundgebung ab 11.00 Uhr, Ostspiegel, Platz den Schuhmann-Denkmals, Zwickau
  • 27.01.2026 | Kundgebung ab 11.00 Uhr, Theaterplatz, Chemnitz
  • 28.01.2026 | Kundgebung ab 11.00 Uhr, Marienplatz, Görlitz

Nannette Seidler: „Die Maßnahmen richten sich gegen die Verweigerungspolitik der Länder-Arbeitgeber, nicht gegen Bürgerinnen und Bürger. Die TdL trägt die Verantwortung für die Streikmaßnahmen, sie hat das Heft des Handels in ihrer Hand.“ 

Hintergrund: Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes fordern für die Beschäftigten der Länder unter anderem eine Erhöhung der Tabellenentgelte der Beschäftigten um 7 Prozent, mindestens um 300 Euro monatlich sowie eine Erhöhung der Azubi-/Studierenden/ Praktikantinnen/Praktikanten-Entgelte um 200 Euro. Von den Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sind etwa 3,5 Millionen Beschäftigte betroffen: direkt ca. 1,1 Millionen Tarifbeschäftigte der Bundesländer (außer Hessen), indirekt ca. 1,4 Millionen Beamtinnen und Beamte der entsprechenden Länder und Kommunen sowie rund eine Million Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger. Die kommende dritte Verhandlungsrunde ist für den 11.-13. Februar 2026 vereinbart.

Pressemeldung vom 16.01.2026

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