27. Januar 2026

Einkommensrunde der Länder

Beschäftigte des öffentlichen Dienstes erhöhen Druck

Mit deutlichem Protest haben heute mehr als 700 Landesbeschäftigte in Chemnitz ihren Forderungen gegenüber den öffentlichen Arbeitgebern Nachdruck verliehen. Demonstration und ganztägiger Warnstreik machten klar: Die Geduld der Beschäftigten ist erschöpft.

Weitere Warnstreiks werden stattfinden am:

  • 28.01.2026 | Kundgebung ab 11.00 Uhr, Marienplatz, Görlitz
  • 29.01.2026 | Kundgebung ab 11.00 Uhr, Carolaplatz, (Parkplatz Sarrasanistraße, gegenüber Finanzministerium), Dresden
  • 29.01.2026 | Kundgebung ab 10.00 Uhr, Richard-Wagner-Platz, Leipzig

Hintergrund: Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes fordern für die Beschäftigten der Länder unter anderem eine Erhöhung der Tabellenentgelte der Beschäftigten um 7 Prozent, mindestens um 300 Euro monatlich sowie eine Erhöhung der Azubi-/Studierenden/ Praktikantinnen/Praktikanten-Entgelte um 200 Euro. Von den Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sind etwa 3,5 Millionen Beschäftigte betroffen: direkt ca. 1,1 Millionen Tarifbeschäftigte der Bundesländer (außer Hessen), indirekt ca. 1,4 Millionen Beamtinnen und Beamte der entsprechenden Länder und Kommunen sowie rund eine Million Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger. Die kommende dritte Verhandlungsrunde ist für den 11.-13. Februar 2026 vereinbart.