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11. Juni 2015
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Sachsen setzt Zeichen der Anerkennung für die Arbeit der sächsischen Beamten

Der Sächsische Landtag hat einstimmig die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung der Tarifergebnisse auf sächsische Beamte und Versorgungsempfänger beschlossen. Damit werden für Angestellte und Beamte des Freistaates, die sich täglich gemeinsam für Sachsen engagieren, auch in gleichem Maße die Einkommen erhöht.

Der Vorsitzende des Sächsischen Beamtenbundes und Tarifunion (SBB) Gerhard Pöschmann hatte bereits direkt nach der Tarifeinigung für die Tarifbeschäftigten der Länder klar gemacht, dass an der Notwendigkeit der Übertragung dieses Ergebnisses auf die Beamtenschaft für ihn kein Zweifel bestehe. „Gemeinsame Aufgabenerfüllung und gemeinsames hohes Engagement von Angestellten und Beamten könne nicht gerade bei der Einkommensentwicklung zu Unterschieden führen“, so seine Überzeugung. Dies sei vor allem auch eine Frage der Gerechtigkeit.

Offensichtlich sehen dies die Abgeordneten des Sächsischen Landtages ebenso. Mit dem einstimmigen Beschluss zur Besoldungserhöhung wird klar, dass die Vertreter aller im Landtag vertretenen Parteien die geleistete und noch zu leistende Arbeit der sächsischen Beamten zu schätzen wissen. „Hier zeigt sich endlich die verdiente Anerkennung und Wertschätzung, welche die Beamtinnen und Beamten in der Vergangenheit nicht immer klar wahrnehmen konnten“, so Gerhard Pöschmann. Dies habe auch die Debatte zum Thema im Sächsischen Landtag gezeigt. Der SBB begrüße deshalb diesen einstimmigen Beschluss ausdrücklich.

Eines hat die Debatte um die Besoldungserhöhung auf jeden Fall gezeigt: Sachsens Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes sind kein Kostenfaktor, sondern engagierte und verlässliche Dienstleister für Bürger und Politik. Diese Erkenntnis, so der SBB-Vorsitzende, sei eine gute und zukunftsfähige Gesprächsbasis.