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26. Oktober 2017
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SBB Pressemitteilung

Sachsen 2030: Wie gut sind wir aufgestellt - strukturell, finanziell, personell?

Der SBB Beamtenbund und Tarifunion Sachsen geht heute, gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und Bürgern Sachsens, dieser Frage nach. Bis zum Jahr 2030 werden über die Hälfte der aktiven Bediensteten in den Ruhestand treten. Was bedeutet das für die öffentliche Verwaltung und den Freistaat Sachsen?

Dass das Thema nicht nur für den SBB ein wichtiges ist, zeigt die Teilnahme des Staatsministers und Chef der Sächsischen Staatskanzlei, Dr. Fritz Jaeckel. Er stellt die Ergebnisse der Arbeit der Personalkommission und die daraus folgenden Herausforderungen für Sachsen vor. Nach einem Rückblick auf die Verwaltungs- und Funktionalreform 2008 durch Christian Schramm, Oberbürgermeister Bautzen a.D. und einem Ausblick auf Sachsen 2030 in Zahlen durch Annett Kirschke vom Statistischen Landesamt Sachsen, soll in einer Diskussionsrunde beleuchtet werden, ob und wie es gelingen kann, dass der Freistaat auch in 2030 noch gut aufgestellt ist.

Die Herausforderungen sind dabei klar umrissen: Einerseits setzten solide Haushaltswirtschaft, ein generelles Neuverschuldungsverbot und die demografische Entwicklung Grenzen. Auf der anderen Seite stehen ein gesetzlicher Auftrag und die Erwartungshaltung der Bürgerinnen und Bürger an dessen hochwertiger Erfüllung. Dazwischen befinden sich die Bediensteten der öffentlichen Verwaltung.
Wie aber kann es der Freistaat schaffen, eine langfristig ressourcengerechte und leistungsstarke Ausstattung des öffentlichen Dienstes in Sachsen zu erreichen?

Sind wir gut aufgestellt in Sachsen – heute und für die Zukunft? Es wird spannend sein zu hören, welche Schwierigkeiten, aber auch Chancen aus Sicht der Diskutanten Frank Kupfer, Fraktionsvorsitzender der CDU im SLT, Dirk Panter, Fraktionsvorsitzender der SPD im SLT, Dietrich Gökelmann, Präsident der Landesdirektion Sachsen und Prof. Dr. Nolden, Rektor der Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung Meißen, den Weg Sachsens in Richtung 2030 bestimmen werden.

„Aus Sicht des SBB kann es nur einen Weg in Richtung Sachsen 2030 geben“, so dessen Landesvorsitzende Nannette Seidler, „einen gemeinsamen.“
Politik, Verwaltung und Bedienstete tragen gemeinsam Verantwortung für die Zukunft unseres Freistaates. Und wie überall, sind auch hier gemeinsam gefundene Lösungen die besten und tragfähigsten.

 

Pressemitteilung