Befragung zur Kommunalisierung des Personals der ehemaligen Staatlichen Sozialverwaltung (24.06.2010)
Eine Verlängerung des Arbeitsweges, die Verschlechterung der Arbeitssituation und der Qualität der Fachaufgabenerfüllung, eine Verschlechterung ihrer persönlichen und finanziellen Situation, das sind Ergebnisse einer Befragung unter Mitgliedern der Gewerkschaft der Sozialverwaltung Sachsens zur Kommunalisierung der Mitarbeiter.
Beamtenbund kritisiert Konzept der Staatsregierung zum Doppelhaushalt (16.06.2010)
„Die Staatsregierung darf sich nicht vor einer umfassenden Aufgabenkritik drücken, wie sie in der Koalitionsvereinbarung vollmundig angekündigt wurde. Auch fehlen dem Konzept dringend notwendige Maßnahmen zur Verbesserung der Einnahmesituation“ äußerte sich der Landesvorsitzende Günter Steinbrecht zum Eckpunkteprogramm der CDU-FDP-Koalition. Der Staat muss gerade in Zeiten knapper Kassen als Erstes die ihm zustehenden Einnahmen lückenlos erheben. Dabei geht es um erhebliche Millionenbeträge ganz ohne Steuererhöhungen. Es muss auch endlich Schluss sein mit der Praxis, Fördermittel und Lohnaufstockungsleistungen für die Wirtschaft aus der Staatskasse zu zahlen, ohne dass die „Bedürftigkeit“ der Betriebe vorher geprüft wird.
Beamtenbund kritisiert Sparpläne der Bundesregierung (08.06.2010)
Der dbb beamtenbund und tarifunion weist die Sparpläne der Bundesregierung für die Bundesverwaltung entschieden zurück und warnt vor den fatalen Folgen, die der anvisierte Stellenabbau im Volumen von mehr als 10.000 Stellen bis zum Jahr 2014 haben wird.
Kultusminister will Billiglehrer an Sachsens Grundschulen (04.06.2010)
Lehrer aller Schularten werden in Sachsen derzeit in einem 3-jährigen gemeinsamen Studiengang auf die Anforderungen Ihres künftigen Berufes vorbereitet. Erst danach erhalten sie eine zweijährige Spezialisierung auf ihre Schulart. Für zukünftige Grundschullehrer stellt diese Ausbildung eine besonders hohe Hürde dar, denn Grundschullehrer müssen ganz andere Herangehensweisen und Methoden an die Vermittlung des Lehrstoffes beherrschen als Lehrer, die bis zum Abitur unterrichten. Auch das für die verschiedenen Schularten benötigte Fachwissen unterscheidet sich deutlich. In der Folge kommt es zu einer überproportional hohen Abbrecherquote bei Grundschullehramtsstudenten.
Gewerkschaften sollten sich dem Lehrernachwuchs gegenüber solidarisch zeigen??? (10.05.2010)
„Eine nun schon seit Jahren bestehende Unterversorgung im Grundbereich und nur punktuell ausgereichter Ergänzungsbereich bestimmen den Berufsschulalltag. Im laufenden Schuljahr besuchen Sachsens berufliche Schulen rund 18.000 Schüler mehr als prognostiziert. Die Zahl der Lehrerinnen und Lehrer wurde nicht entsprechend erhöht“ äußert sich dazu der Landesvorsitzende des Lehrerverbandes an Beruflichen Schulen in Sachsen (LVBS) Reinhard Plicka in einem offenen Brief an den Kultusminister des Freistaates Sachsen Prof. Dr. Roland Wöller.