Studie zur Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Sachsen

Ein Phänomen! Wir müssen mehr dagegen unternehmen!

Oft über die physischen Folgen hinaus werden die Opfer von Gewalt und ihr Umfeld mit schweren und langwierigen Folgen belastet.

Für das Phänomen „Gewalt gegen Beschäftigte im Öffentlichen Dienst“ gibt es aktuell keine zusammengefasste Statistik und damit insgesamt keine belastbare Faktenlage. Mit einer gefühlten Lage lässt es sich allerdings nur schwer arbeiten und argumentieren.

Der SBB hat sich daher entschieden, gemeinsam mit der Uni Gießen und unterstützt durch die Fachgewerkschaften der SBB Familie, eine wissenschaftliche Studie zum Thema durchzuführen.
Alle Kolleg:innen im öffentlichen Dienst haben die Möglichkeit, an dieser Studie teilzunehmen. Ein breites Meinungsbild ist uns sehr wichtig. Über unsere Fachgewerkschaften erhalten Sie stets Informationen zum aktuellen Stand. 

Wir sind daher unbedingt auf Ihre Mitwirkung angewiesen, wenn wir die Lücke schließen wollen. Die Bitte erfolgt umso eindringlicher, weil wir wissen wie Ihre Belastung aussieht. Wir, das heißt alle zusammen, können aber bei diesem Thema nicht Nichtstun! Wir müssen über gefühlte Tatsachen hinaus die Faktenlage besser kennen, wenn wir für einen besseren Schutz erfolgreich streiten und Verbesserungen erreichen wollen.

So gewinnen wir Informationen und Klarheit, das Thema wird greifbarer, präsenter und Handlungsbedarf wird rasch erkennbar. Vor allem aber den betroffenen Kolleginnen und Kollegen wird damit schnell gespiegelt, dass wir die Probleme erkannt haben, uns kümmern und fest an ihrer Seite stehen.

Es muss anders und besser werden und ja, das macht Arbeit. Wenn nur ein Angriff verhindert werden oder nur ein Gewaltopfer wirksame Hilfe bei der Rückkehr ins Leben und den Beruf erfahren kann und wir hierzu einen Beitrag leisten konnten, ist es das wert.

Die Datenschutzerklärung finden Sie hier

Zur Studie

Die Studie wird im Auftrag des SBB duchgeführt von der Professur für Kriminologie unter der Leitung von Prof. Dr. Britta Bannenberg an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Ziel der Befragung ist die Erfassung von Ausmaß und Häufigkeit der Betroffenheit der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst des Landes Sachsen. Die Umfrage lief bis 30. September 2021.

Aktuell werden die Daten analysiert und ausgewertet. Wir informieren weiterhin auf dieser Seite über den aktuellen Stand.