Ehrenamtliches Engagement – unentgeltlich, unbezahlbar und nicht umsonst
Veranstaltung "Gemeinsamt geht's – Menschen helfen Menschen" bei Bundeskanzlerin Angela
Merkel

Rund 23 Millionen Menschen in Deutschland sind ehrenamtlich tätig. Von diesen wurden am 05.04.2011 repräsentativ 200 in das Bundeskanzleramt eingeladen. Unter ihnen war auch Nils Oeser, Landesjugendvorsitzender der sbb jugend, und Alexander Höhn, VBOB.

"Das Interessante am Ehrenamt ist, dass es kleine und große Projekte gibt, Organisationen, die schon fast zum Bestand, zum Inventar der Bundesrepublik Deutschland gehören, genauso wie neue Initiativen – alles ist dabei.", begann Angela Merkel ihre Worte an die Anwesenden.
Die Teilnahme von 2 Vertretern der dbb jugend ist ein Zeichen für die hohe Verantwortung, die wir im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Interessenvertretung junger Menschen wahrnehmen.

Nach dem Gruppenfoto folgte eine interessante Podiumsdiskussion zum Thema Ehrenamt. Die 4 Teilnehmer berichteten von ihren Erfahrungen. Umrahmt wurde die Diskussion von der Folkloretanzgruppe "Hatikwa", eine Bestandteil der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. Die seit 21 Jahren bestehende Tanzgruppe besteht aus 65 Kindern und Jugendlichen auch den unterschiedlichsten Nationalitäten.

Anschließend Frau Merkel begrüßte die Teilnehmer stellvertretend für die vielen ehramtlichen Helfer. Gerade im Jahr des Ehrenamtes sei es ihr wichtig, diese wichtigen und von den Medien oft nicht bemerkten Helfer in das Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Sie betonte dabei, dass der Staat nicht das
leisten kann, was durch Ehrenämter ermöglicht wird.

Bei einem kleinen Empfang fand sich die Möglichkeit mit den anderen Teilnehmern, der Bundeskanzlerin und Regierungssprecher Steffen Seibert ins Gespräch zu kommen. Den gelungenen Abschluss fand die Veranstaltung mit einer Führung durch das Bundeskanzleramt.

Die Veranstaltung hat verdeutlich, welche wichtige Leistungen die vielen ehrenamtlich engagierten Menschen erbringen. Einen wesentlichen Beitrag tragen auch die vielen aktiven Mandatsträger in den Gewerkschaften des sbb, welche entgegen den gewerkschaftlichen Mitbewerbern ehrenamtlich tätig
sind.