Der sbb - beamtenbund und tarifunion sachsen fordert alle wahlberechtigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf, vom 1. November bis 30. November 2008 bei den in den zehn neu gebildeten Landkreisen und beim neu entstandenen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) anstehenden Personalrats- und JAV-Wahlen mit ihrer Stimme für kompetente und verlässliche Interessenvertretungen zu sorgen:
Wählen Sie die Kandidatinnen und Kandidaten der Fachgewerkschaften des sbb!
Es gilt, für die nächsten 2 ½ Jahre die Weichen für die Gestaltung der Rahmenbedingungen in den Kreisverwaltungen und im neuem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) vor Ort richtig zu stellen. Hiermit besteht für jeden einzelnen Beschäftigten die Möglichkeit, Einfluss auf die Wahrnehmung der Beschäftigteninteressen zu nehmen. Es sind kompetente, engagierte und mit Verhandlungsgeschick ausgestattete Personalvertretungen notwendig. Die Personalratsmitglieder aus den Mitgliedsgewerkschaften des sbb - beamtenbund und tarifunion sachsen haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie diese Qualitäten besitzen. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten haben wegen ihres gewerkschaftlichen Hintergrundes eine besondere Sachkunde, auf die sie bei ihrer Personalratsarbeit stets zurückgreifen können. Sie sind mit den Verhältnissen des jeweiligen Ressorts und seiner Einrichtungen auf das Beste vertraut. Diese Nähe ist unsere Stärke. Im Bereich des öffentlichen Dienstes hat es in den vergangenen Jahren einen stetigen Personalabbau bei gleichzeitig wachsenden Anforderungen und sich kontinuierlich verschlechternden Rahmenbedingungen gegeben. Die Einkommenseinbußen der letzten Jahre haben zu einer berechtigten Unzufriedenheit geführt.
Die Beschäftigten in den Behörden, Schulen und Kommunen haben die negativen Folgen der o. a. Maßnahmen zu tragen. In den Reformprozessen fühlen sich viele allein gelassen und sehen sich als diejenigen, auf deren Rücken ein großer Teil der "Reformen" ausgetragen wird. Reformen werden als Griff ins Portemonnaie verstanden. Und dies völlig zu Recht. Vor diesem Hintergrund sind die Personalräte mehr denn je Ansprechpartner der Beschäftigten. Die Personalräte sind es, die im Interesse der Beschäftigten versuchen müssen, Nachteile abzuwehren und interessengerechte Entscheidungen herbeizuführen. Starke Personalräte sind deshalb erforderlich, um die Interessen der Beschäftigten auch in Zukunft zu sichern. Die Personalräte müssen darauf achten, dass die Modernisierungsvereinbarungen, flexible Arbeitszeiten, eine Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, eine lebenslange Qualifizierung und Fortbildung, eine Honorierung von Leistung nach transparenten Maßstäben, Aufstiegsverfahren, Beförderungsentscheidungen, einen Ausbau der Mitbestimmung, Personalentscheidungen bei der laufenden Verwaltungs- und Funktionalreform spannungsfrei und gerecht gehandhabt werden.
In dieser schwierigen Situation kommt den Personalratswahlen 2008 eine herausragende Bedeutung zu.
Die Personalratsmitglieder aus den Mitgliedsgewerkschaften des sbb - beamtenbund und tarifunion sachsen haben in der Vergangenheit beweisen können, dass sie sich engagiert und kompetent für die Interessen der Beschäftigten einsetzen und ihren berechtigten Anliegen den gebotenen Nachdruck verleihen. Auch in Zukunft soll man sich auf die Personalratsmitglieder der Mitgliedsgewerkschaften des sbb - beamtenbund und tarifunion sachsen verlassen können, gerade dann, wenn noch schwierigere Probleme zu bewältigen sind.
Unsere Bitte ist: Wählen Sie die Kandidatinnen und Kandidaten der
Mitgliedsgewerkschaften des sbb - beamtenbund und tarifunion sachsen. Gehen
Sie zur Wahl oder machen Sie von Ihrem Briefwahlrecht Gebrauch. Wenn Sie
wählen, gestalten Sie Ihre eigene berufliche Zukunft mit. Ihre
Stimme zählt!
Günter Steinbrecht
André Ficker
Vorsitzender
Vorsitzender
sbb - beamtenbund und tarifunion sachsen
Kommission Personalvertretungsrecht
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