„Wir haben es satt, als Beschäftigte im Öffentlichen Dienst ständig
den vermeintlich sicheren Job vorgehalten zu bekommen. Auszubildende in den
Verwaltungen erhalten meist nur noch Anschlussverträge für drei Monate. Und
was passiert danach? Auf dem freien Berufsmarkt gibt es für sie keine
Nische“, sagte Nils Oeser, Vorsitzender der sbb jugend.
Gleichzeitig werden der Altersdurchschnitt und der Krankenstand in Behörden
und Einrichtungen immer höher.
Darum unsere Forderung: Eine Übernahmegarantie für alle Auszubildenden, die
ihre Prüfungen bestanden haben, und 100 Euro mehr! Das ist das Mindeste, was
die öffentlichen Arbeitgeber für ihren Nachwuchs aber auch für Ihre
„Kunden“, die Bürger, tun müssen.
Der sächsische Landesverband der sbb jugend und die dbb tarifunion haben
junge Beschäftigte und Auszubildende aus dem Kommunal- und Bundesdienst in
Sachsen zu einer Protestkundgebung aufgerufen.
Vor dem Hintergrund der laufenden Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst in Bund und Kommunen werden die jungen Beschäftigten am Mittwoch, dem 27. Januar 2010, ab 12.30 Uhr auf dem Rathausplatz in Dresden ihrer Forderung nach mehr Gehalt und besseren Ausbildungsverhältnissen Nachdruck verleihen und unter dem Motto „Dem Öffentlichen Dienst geht die Luft aus“ symbolisch die Luft aus mitgeführten Ballons lassen.