sbb begrüßt die gemeinsame Forderung von dbb und ver.di zur Einkommensrunde 2011 für die Landesbeschäftigten

Der Vorsitzende des Sächsischen Beamtenbundes, Günter Steinbrecht, hat die Forderung nach 50 Euro Sockelbetrag und linear drei Prozent mehr für die anstehende Einkommensrunde in den Ländern als angemessen und vertretbar bezeichnet.

"Wenn Politiker wie der Bundeswirtschaftsminister Brüderle äußern, dass alle fleißigen Menschen dieses Landes in den Zeiten des Aufschwunges Teilhabe daran haben sollen, darf man jetzt nicht den öffentlichen Dienst von dieser Entwicklung abkoppeln", so Steinbrecht.

"Wir machen das. Wer sonst?"

Unter diesem Motto steht auch die begleitende Kampagne zur Einkommensrunde 2011. Im Internet, auf Plakaten und mit Straßenaktionen werden Landesbeschäftigte aus unterschiedlichen Bereichen auf ihre hohe Arbeitsbelastung durch anhaltenden Personalabbau, Arbeitsverdichtung und unzureichende Vergütung hinweisen und ihre Forderungen nach spürbar mehr Einkommen untermauern.

Der dbb beamtenbund und tarifunion fordert im Rahmen der Einkommensrunde 2011 für alle Beschäftigten der Bundesländer

"Wir erwarten", so Steinbrecht weiter, "dass das Tarifergebnis in den Bundesländern zeit- und inhaltsgleich auf Beamte und Versorgungsempfänger übertragen wird." Die Verhandlungen von dbb und ver.di mit der TdL beginnen am 4. Februar 2011 in Berlin.