Protestveranstaltung der Mitgliedsverbände im sbb – beamtenbund und tarifunion sachsen
Kommunen stehen unter Druck – Beschäftigte sollen es ausbaden

Mit dieser verkürzten Darstellung der Misere im öffentlichen Dienst weist Günter Steinbrecht, Landesvorsitzender des sbb – beamtenbund und tarifunion sachsen auf die Probleme der Beschäftigten bei den Kommunen hin. Stetig steigende Arbeitsverdichtung durch massiven Personalabbau, keine Fortführung der Altersteilzeitmodelle, keine oder nur befristete Übernahme von Auszubildenden und die damit zunehmende Überalterung der Belegschaft, fehlende Möglichkeiten für Aufstiege bzw. Höhergruppierungen sowie die andauernde Benachteiligung der Ost-Länder bei Jahressonderzahlung und Kündigungsschutz gegenüber den alten Bundesländern, das sind nur einige der Probleme unserer Beschäftigten. Insbesondere in den unteren Gehaltsgruppen wirkt sich das verheerend aus.

Dazu kommen z.B. bei den Straßenwärtern zunehmende physische und vor allem psychische Belastung durch stetig höheres Verkehrsaufkommen, die Abschaffung von Zulagen oder deren Reduzierung und die Angst vor auslaufendem Kündigungsschutz 2011 in Sachsen.
 
Auch aus diesen Gründen werden am kommenden
 
Dienstag, dem 09. Februar 2010,
 
die Beschäftigten bei Bund und Kommunen in einem Protestzug durch die Innenstadt von Dresden zur Geschäftsstelle des KAV Sachsen
demonstrieren und dort in einer Kundgebung ihren Forderungen Nachdruck verleihen.
 
Treffpunkt ist 10.30 Uhr der Theaterplatz (Semperoper) in Dresden, wo sich der Demonstrationszug formieren wird.