sbb begrüßt den Tarifabschluss für Angestellte bei Bund und Kommunen –
Zeit- und inhaltsgleiche Umsetzung für die Beamten gefordert

Als einen Sieg der Vernunft bezeichnete Günter Steinbrecht, Vorsitzender des sbb, den vorliegenden Tarifabschluss. Nach drei ergebnislosen Verhandlungsrunden und mehrtägigen bundesweiten Warnstreikaktionen - auch in Sachsen - war ein einstimmiger Schlichterspruch die Grundlage für die erfolgreiche Einigung.

Sowohl die Gewerkschaften als auch die Arbeitgeber sind einen großen Schritt aufeinander zugegangen und haben am Ende nicht nur die Finanzlage der öffentlichen Haushalte berücksichtigt, sondern auch einen Abschluss erreicht, der den berechtigten Ansprüchen aller Beschäftigten von Bund und Kommunen Rechnung trägt.

Die Angestellten bei Bund und Kommunen erhalten in mehreren Schritten Einkommenserhöhungen in einem Gesamtpaket in Höhe von bis zu 3,5 % bei einer Laufzeit des Vertrages von 26 Monaten.

Weitere Gewerkschaftsforderungen wie die Übernahme von Auszubildenden, eine Prozessvereinbarung zum Eingruppierungsrecht und Übertragungsregelungen auf die Bereiche Krankenhäuser, Nahverkehr und Versorgung konnten erfolgreich umgesetzt werden.

„Als positives Signal sehen wir die Regelungen zur Fortführung der Altersteilzeit. Bieten sie doch unseren Kolleginnen und Kollegen weiterhin die Möglichkeit eines flexibleren Ausscheidens aus dem Berufsleben“, so Steinbrecht weiter.

Der sbb erwartet jetzt die zeit- und inhaltsgleiche Umsetzung des vorliegenden Abschlusses auf die Beamten.