Der öffentliche Dienst in Sachsen arbeitet nach Recht und Gesetz, nicht nach Parteiprogrammen

Die diesjährigen Adventsgrüße des Ministerpräsidenten an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Arbeiter, Angestellte und Beamte) sind bei vielen Beschäftigten auf Widerspruch gestoßen.
 
Neben Dank und vielen guten Wünschen war doch dort zu lesen: „Wir haben die Wahlen auch deshalb gewonnen, weil Sie in der Verwaltung unsere politischen Ideen umsetzen… Ich danke Ihnen ganz persönlich für Ihren Anteil am erfolgreichen Wahljahr 2009.“
 
Günter Steinbrecht, Vorsitzender des sbb – beamtenbund und tarifunion sachsen, sagte dazu: „Wir freuen uns über das Lob und die Anerkennung des Ministerpräsidenten für die fleißige Arbeit aller Beschäftigten des öffentlichen Dienstes im Land Sachsen. Der Freistaat kann nur regiert werden und die Politik ihre Ideen nur umsetzen mit den Beschäftigten in den Ministerien und Verwaltungen und nicht gegen sie. Das sollten alle Verantwortlichen stets bedenken, wenn sie die Verwaltungen und Behörden mit immer neuen Reformen überziehen.
 
Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst vollziehen aber keinesfalls Parteiprogramme oder gar die Ideen irgendeiner Partei, denn sie arbeiten verfassungsgemäß nur nach Recht und Gesetz!“