sbb begrüßt die gemeinsame Forderung von dbb und ver.di zur Einkommensrunde 2010 bei Bund und Kommunen

Der dbb beamtenbund und tarifunion geht mit einem Forderungspaket im Gesamtvolumen von 5 Prozent in die Einkommensrunde für die knapp zwei Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen.

Neben einer spürbaren linearen Gehaltsverbesserung, die die Teilhabe der Beschäftigten an der allgemeinen Einkommensentwicklung sicherstellen soll, beinhaltet die dbb-Forderung verschiedene qualitative Komponenten, wie die Verbesserung von Aufstiegen, Höhergruppierungen und Beförderungsmöglichkeiten, die Fortführung der Altersteilzeitmodelle, die Übernahme der Auszubildenden und Anwärter sowie strukturelle Verbesserungen in den Bereichen Nahverkehr, Versorgung und Krankenhäuser.

„Wir müssen die aktuelle Haushaltslage realistisch sehen, aber unsere Leistungen müssen entsprechend anerkannt werden“, so Günter Steinbrecht, Vorsitzender des sbb. „Die Einkommensschere zur Privatwirtschaft, die inzwischen rund fünf Prozent beträgt, darf nicht größer werden. Eine spürbare lineare Verbesserung ist notwendig.“
 
Der öffentliche Dienst braucht qualifizierten Nachwuchs. Es ist unverzichtbar, in Zeiten einer schwachen Wirtschaft die Binnenkonjunktur zu stärken. „Sozial ist, was Kaufkraft schafft“, so Steinbrecht weiter. Die Tarifverhandlungen gehen über drei Runden und beginnen am 13.Januar 2010.