Am 3.und 4. Februar 2009 werden die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes in Sachsen für die Umsetzung ihrer
gerechten Einkommensforderungen in der Tarifrunde 2009 auf die Straßen gehen
und in Demonstrationen und Warnstreiks ihren Unmut über den Verlauf der
Tarifverhandlungen zum Ausdruck bringen.
Anlass sind die durch die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber bisher
ergebnislos gebliebenen Tarifverhandlungen für die rund 800 000
Beschäftigten der Länder und mittelbar für die 1,2 Millionen Landesbeamten,
auf die das Ergebnis zeit– und inhaltsgleich übertragen werden soll.
Die Arbeitgeber haben bisher noch kein Angebot vorgelegt und sind keinen
Schritt auf die verhandelnden Gewerkschaften dbb-tarifunion und ver.di
zugegangen.
Deshalb hat der sbb - beamtenbund und tarifunion sachsen am 3.und 4. Februar
2009 zu Warnstreiks und Demonstrationen aufgerufen.
Neben Aktionen am 3. Februar in den Städten Dresden, Leipzig und Chemnitz
werden die landesweiten Warnstreiks und die Demonstration am 4. Februar
12.30 Uhr vor dem sächsischen Finanzministerium in Dresden den Höhepunkt der
Auseinandersetzungen bilden.
Kolleginnen und Kollegen aus allen Statusgruppen (Tarifbeschäftigte und
Beamte) setzen damit gegenüber der Politik ein Zeichen und
demonstrieren für eine angemessene Bezahlung.
Unsere Forderungen sind gerecht!
Zeigen wir mit den Aktionen am 3. und 4. Februar Herrn Möllring und der
Tarifgemeinschaft Deutscher Länder, was wir von ihrer Verweigerungshaltung
halten!